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Das Bevölkerungswachstum und die katas- trophalen hygenischen Verhältnisse führten zu großen Epedemien im 19. Jh. in den Städten. Daher wurde in Frankfurt am Main 1882 mit dem Bau der ersten städtischen Klärbeckenanlage begonnen. Im damaligen Reichsgebiet existierte zu dieser Zeit keine Anlage dieser Art. Nach der Inbetrieb- nahme 1887 bestand ihre Aufgabe in der Abschei- dung der im Abwasser mitgeführten Feststoffe.
Die Anlage wurde 1904 erweitert und war bis 1960 in Betrieb. Anschließend diente die Kläranlage noch zur Regenwasserbehandlung. Das Bauwerk steht heute unter Denkmalschutz.
Das architektonische Juwel liegt vollkommen un- scheinbar direkt neben einer vielbefahrenen Bundesstraße wenige Meter unter der Erde.
Die Aufnahmen entstanden im Jahr 2005.
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