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Der ehemalige Pelzveredelungsbetrieb mit Sitz im Rhein-Main-Gebiet mußte 1994 Insolvenz anmel- den. Damals verloren 150 Mitarbeiter ihren Job. Die Versuche, das Gelände neu zu beleben, schlugen fehl. Seither verfallen die Gebäude. Die ältesten Bauwerke stammen vermutlich aus den 20er oder 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Überwiegend wird jedoch der Architekturstil durch die Sachlichkeit der Nachkriegszeit geprägt. Im Innern der Gebäude stehen noch zahlreiche Maschinen und Behälter, in denen die Pelze be- arbeitet wurden. Die Atmosphäre erinnert an düstere Horrorfilme. Auf dem Boden verstreut liegen zahlreiche Pelz- reste. An den Holzbottichen kleben noch immer die Überbleibsel der Tierhäute. Die Mitarbeiter waren sicher erheblichen Gesund- heitsgefahren ausgesetzt. Das Gelände ist weit- räumig verseucht. Ätzende Chemikalien haben die Bausubstanz in einigen Bereichen stark ange- griffen. Die Aufnahmen entstanden im Jahr 2007. Der Abriss ist mittlerweile erfolgt.
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