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Im Westen Deutschlands steht diese Mälzerei mit mehr als 150 Jahren Tradition. Aus vielen Epochen stammen die Bauwerke der Anlage. Die Gebäude aus der Anfangsära sind noch teilweise mit uralten Maschinen bestückt und schlummern still vor sich hin. Nie zuvor habe ich eine Location gesehen, die in Teilen derart unberührt seit Jahr- zehnten vor sich hin schlummert. Insbesondere die alten Kellergewölbe sind ein Ort, der jedem Horrorfilm das passende Ambiente bieten würde. Das Werk steht im Zentrum der Stadt und wird von einem 60 Meter hohen Silogebäude überragt.
Keine Spur von Vandalismus ist in der Anlage zu entdecken. Anfang März 2010 habe ich die Ge- bäude erstmals bei Temperaturen um den Gefrier- punkt besucht. Insgesamt habe ich 15 Stunden in dieser Mälzerei verbracht und fotografiert. Der Abriss des Werks ist bereits beschlossen. Der zweite Teil meiner Serie über die Mälzerei befaßt sich mit den einzigartigen Kellergewölben. Link zu Teil II
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