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Das Polizeigewahrsam im Zentrum der Stadt wurde 1888 erbaut und 2003 stillgelegt. Zuletzt verbrachten dort illegale Flüchtlinge ihre letzten Stunden in Deutschland. Das Gebäude wurden in den 115 Jahren seiner Nutzung nur einmal renoviert, nämlich Ende der 50er Jahre. Die Zellen sind 1,5 Meter breit und extrem spartanisch ausgestattet. Die persönlichen Kritzeleien an Zellenwänden und -türen verbreiten eine beklem- mende Atmosphäre. Zu der wechselvollen Geschichte des Bauwerks gehört auch die Zeit des Nationalsozialismus. Der Freitod eines Inhaftierten jener Zeit läßt erahnen, was hinter diesen Mauern passiert sein muß. Trotz der wechselvollen Geschichte des Hauses scheint seine Zukunft ungewiß. Der Abriss droht.
Im Teil II über das Polizeigewahrsam sind Auf- nahmen aus den Geschossen zu sehen, die für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind.
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