Über uns

Der Kopf von SchattenLose:

Geboren wurde ich Mitte der 60er Jahre in Sicht- weite zum traditonsreichen Opel-Werk in Rüssels- heim am Main. Bereits seit früher Jugendzeit fasziniert mich die Architektur. Mein Architektur- Studium in den 90er Jahren lenkt vorübergehend meinen Blick auf die Moderne Architektur. Doch schon bald kehre ich in den Bereich der Archi- tektur zurück, der mich schon immer am meisten fasziniert hat: Marode, verfallene und vergessene Bauwerke aus vergangenen Epochen.

Die Fotographie begleitet mich seit früher Jugend- zeit. Immer wieder fotographiere ich unbewußt Motive, die heute hervorragend in das Konzept von SchattenLose passen würden. Doch fehlt noch der Gedanke, die vielen Einzelaufnahmen in einen gemeinsamen Kontext zu stellen.

Der Anfang von SchattenLose:

Erstmals kommt Mitte 2004 der Gedanke, eine Webseite aufzubauen, um meinen Interessen an der  Fotographie und Architektur eine Plattform zu geben.

Ausserdem habe ich großen Spaß daran, grafisch zu gestalten. Ich beginne im Juli 2004 mit dem Aufbau der Seite. Es ist ein Versuch mit unbekanntem Ausgang.
Auch die thematische Ausrichtung geht anfangs weit über die Fotographie hinaus. Am 19.07.2004 erblickte SchattenLose erstmals das Licht der virtuellen Öffentlichkeit und seitdem hat mich die Faszination dieser Seite und die Freude an neuen maroden Motiven nicht mehr losgelassen.
Wegweisend für Schattenlose wird ein Ausflug ins Ruhrgebiet im August 2004. Dort plane ich erst- mals mehrere Industrie-Baudenkmäler zu foto- graphieren, um Sie auf der Webseite zu präsen- tieren.

Dieser Besuch war die erste geplante Aktion, die meine beiden Hobbies Fotographie und Architek- tur zusammenführt.
Der zur Präsentation der Aufnahmen notwendige Rahmen war bereits kurz zuvor mit SchattenLose gefunden worden.
Das Thema Fotographie dominiert die Seite immer stärker. Die Industrie-Architektur hat sich dabei zum Schwerpunkt entwickelt. Vor allem meine Heimat-Region Rhein-Main ist stark vertreten, die auf vergleichbaren Webseiten eher ein Schatten- dasein fristet.

Die Faszination für marode Bauwerke:
 
Mich faszinieren diese steinernen Zeugen aus vergangenen Epochen, die einst voller Leben waren und ihre große Zeit repräsentierten. Heute stehen sie wie Dinosaurier unwirklich in einer für sie fremden Welt.
Mit meinen Aufnahmen versuche ich, die einzigar- tige Atmosphäre dieser Bauwerke ein Stück weit zu konservieren und der Öffentlichkeit zu präsen- tieren.  Einige Foto-Serien sind bereits historisch, da der Abriss vollzogen wurde.

Mittlerweile gehört das Recherchieren und Auf- suchen von maroden Gebäuden ebenfalls zu meinen großen Interessen. Dabei kommt es durchaus zu  Anreisewegen bis ins benachbarte Ausland. Die Begehungen der Anlagen erfolgen in der Regel nie alleine, um die verschiedenen Risiken auf ein kalkulierbares Mindestmaß zu begrenzen.

Das Ziel von SchattenLose:

Neben der Absicht, anspruchsvolle Architektur- aufnahmen zu präsentieren, bin ich vor allem an der Geschichte der Bauwerke interessiert. Jede Fotoserie erhält eine kurze Beschreibung, damit der Leser den historischen, politischen oder architektonischen Kontext versteht.
Für weitergehende Informationen biete ich zahl- reiche Links an.

Meine Aufnahmen besitzen zwar dokumen- tarischen Charakter, jedoch lege ich keinen Wert auf eine möglichst vollständige Dokumentation der von mir abgelichteten Bauwerke oder Anlagen.
Auch technische Produktionsabläufe stehen nicht im Mittelpunkt meines Interesses.

Viel wichtiger ist mir die ästhetische Aussage- kraft meiner Bilder. Im Idealfall entstehen so Aufnahmen, die trotz des unübersehbaren Zerfalls und Vandalismus in den Gebäuden eine große Erhabenheit und “Schönheit” ausstrahlen sowie ein Stück weit den Glanz vergangener Zeiten in Erinnerung rufen.
Mit ungewöhnlichen Perspektiven und Standpunk- ten versuche ich, diese Wirkung zu unterstreichen und meinen Aufnahmen einen ganz eigenen Stil zu geben.

Leider genießen insbesondere die industriellen Anlagen in der Öffentlichkeit wenig Anerkennung, weil sie dem gängigen Schönheitsideal von erhaltenswerter Architektur nicht entsprechen.
Vielleicht kann ich mit dieser Seite auch dazu beitragen, die im Schatten des öffentlichen Interesses stehenden Gebäude bekannter zu machen.   

Die Zukunft von SchattenLose:

Mir schwebt schon lange vor, mein Hobby Musik in das Konzept von SchattenLose zu integrieren.
Die Vertonung meiner Aufnahmen ist ein Traum, den ich mir irgendwann erfüllen werde.

Zum Schluss:

Einige Fotoserien entstehen auf Ausflügen mit meiner kleinen Familie. Ohne die Unterstützung und Geduld meiner Frau Ann und meines Sohnes Ben wäre diese Webseite in dieser Form nie möglich gewesen.
Und vielen Dank auch an meine Eltern in Rüssels- heim, die meine verschiedenen Interessen immer gefördert und unterstützt haben.